Der Medizinischen Kernklinik obliegt die Versorgung von Patienten mit allen Formen internistischer Erkrankungen, die nicht direkt in eine der vorhandenen Fachabteilungen (Endokrinologie, Gastroenterologie, Kardiologie, Pneumologie) eingewiesen werden. Dies trägt auch dem Umstand Rechnung, dass viele Patienten an mehrfachen Organsystemen gleichzeitig erkrankt sind, oder dass bei Beginn einer stationären Diagnostik und Behandlung die Art der Erkrankung noch nicht deutlich erkennbar ist. Damit können die Patienten unter Mithilfe aller verfügbaren Spezialisten betreut werden, ohne den ärztlichen Ansprechpartner wechseln zu müssen. In der Medizinischen Kernklinik steht hierzu Tag und Nacht die "Zentrale Notaufnahme" zur Verfügung, in der die ersten Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden und die Patienten dann gezielt einer entsprechend ausgerichteten Station zugewiesen werden können.
Bei schweren Erkrankungen steht in der Medizinischen Kernklinik die Intensivstation zur Verfügung, in der alle Patienten mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen auf dem gesamten Gebiet der Inneren Medizin überwacht, behandelt und gepflegt werden. Die medizinischen Möglichkeiten dieser Intensivstation umfassen ein weiteres Spektrum, das u.a. die Behandlung von Schockzuständen, Herzinfarkten, verschiedene Beatmungsverfahren und Hämodialysen sowie Hämofiltrationen umfasst. Die enge Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen der Medizinischen Klinik und mit der Neurologischen Klinik sowie die Hilfestellung der Chirurgischen Klinik und die Verbindung zu den Instituten für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin und Radiologie sowie Nuklearmedizin sind hierbei besonders dienlich.